Die besten Taschenlampen mit 1000 Lumen Lichtleistung

Ein Taschenlampe mit 1000 Lumen ist echt richtig hell. Zwar nicht die hellste Taschenlampe, die man für Geld kaufen kann, aber viel mehr als 1000 Lumen braucht man in den meisten Fällen eh nicht.

Mit Strahlreichweiten von bis zu 400 Metern gibt es solche oft sehr handlichen und leistungsstarken Taschenlampen von beliebten und bekannten Herstellern wie Olight, Lenser oder Thrunite.

In diesem Artikel zeige ich dir die besten Taschenlampen mit 1000 Lumen Lichtleistung und meine Favoriten und beantworte die Frage, ob es nicht auch mit weniger geht.

Taschenlampen mit 1000 Lumen

Es gibt echt viele Taschenlampen und die LED-Technik entwickelt sich rasend schnell aber das hier sind zumindest aktuell einige meiner Favoriten.

Fenix TK20R

Die Fenix TK20R verfügt über einen tiefen Reflektor und damit einen entsprechend festen Lichtstrahl der eine Gesamtweite von 310 Metern erreicht. Die Taschenlampe ist wiederaufladbar und verfügt über insgesamt vier Modi und einen Stroboskop. Die 1000 Lumen erreicht die Fenix im Turbomodus und im Strobo.

Ledlenser P7R

Die extrem robuste und langlebige Ledlenser P7R bietet drei Lichtmodi und eine Reichweite von 210 Metern. Dank des Advanced-Focus-System kann der Lichtkegel schnell und einfach angepasst werden. Die 1000 Lumen Lichtleistung werden im höchsten Modus erreicht.

Nitecore LED MH 12 GT

Die Nitecore LED MH 12 GT ist die perfekte Taschenlampe für alle Einsatzbereich, egal ob Outdoor, Camping oder Zuhause. Insgesamt bietet die Lampe vier Leuchtmodi wobei der höchste die Bestmarke von 1000 Lumen erreicht. Außerdem gibt es ein Strobo-Modus, einen SOS-Modus und einen speziellen Ortungs-Modus (Beacon).

Olight S1R Baton II

Richtig klein und richtig viel Power, das macht die handliche Olight S1R Baton II, die sich mit dem Clip super einfach besfestigen lässt zu einer echten EDC-Taschenlmape. Insgesamt 5 Leuchtstärken und eine Strobo stehen zur Verfügung und versorgen dich immer mit genau so viel Licht wie du brauchst.

Lumen, was ist das?

Lumen ist eine Einheit, so wie Meter und Millimeter oder unsere Zeit, die in Sekunden, Minuten und Stunden gemessen wird. Die standardisierte Einheit Lumen (lm) gibt an, wie viel Licht eine Lichtquelle abstrahlt.

Man könnte auch einfach sagen, dass die Lumen angeben, wie hell eine Lampe und in unserem Fall eine Taschenlampe ist.

Leider ist die Helligkeit nur schwer greifbar und um jetzt doch zumindest ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen, hier zwei Beispiele.

Eine 60 Watt Glühbirne hat etwa 730 Lumen und die passende LED Glühbirne, die heute viel häufiger anzutreffen ist, hat etwa 800 Lumen.

Eine Kerze hat im Gegensatz dazu nur etwa 12 Lumen.

Natürlich kann man eine moderne Taschenlampe nicht im Ansatz mit einer Glühbirne oder einer Kerze vergleichen. Außerdem bündelt eine Taschenlampe das erzeugte Licht ganz anders und gibt es nicht wie Glühbirne an den ganzen Raum ab.

Man könnte also sagen, dass eine Taschenlampe mit 1000 Lumen schon echt ziemlich hell ist und für die meisten Einsatzgebiete mehr als ausreichend ist. Um das noch mal zu verdeutlichen, eine taktische Taschenlampe, die auch am Tage zur Verteidigung genutzt werden kann, muss mindestens 600 Lumen haben.

Wie viel Lumen sollte eine Taschenlampe haben?

Wenn man sich mal umschaut, dann ist die wohl häufigste Angabe, dass 500 Lumen für den Alltag auf jeden Fall ausreichen.

Eine meiner ersten Taschenlampen, die Fenix L2D hatte nur 175 Lumen und einen Turbomodus, falls es mal ein bisschen mehr sein sollte und auch das hat gereicht. Selbst im Wald, reichen 200 Lumen aus, um den Weg so weit zu beleuchten, dass man nicht über dicke Steine oder Äste stolpert.

Was reicht, ist aber nicht zwingend, was gefällt und warum nicht mehr Licht haben, wenn man kann?

Heute würde ich das ein wenig anders Kategorisieren, und zwar so:

  • 200 Lumen: Einfache Haushaltstaschenlampe, die in der Küchenzeile liegt und im Winter mit auf die Hunderunde durchs Wohngebiet kommt.
  • 500 Lumen: Für einfache Aktivitäten im Freien und ohne die Hauptwege zu verlassen.
  • 1000 Lumen: Wenn du alles um dich herum sehen willst und das auch auf Entfernung oder für Lost Places.

Ein kurzes Wort zur Wattzahl, ist egal. Moderne LEDs sind so extrem stromsparend, dass sie nur wenige Watt benötigen, um die voll Leistung zu erzielen.

Was es sonst noch zu beachten gibt

Viel Lumen sind auf den ersten Blick ja nicht schlecht und für viele Taschenlampen auch ein gutes Verkaufsargument, viel wichtiger sind aber andere Dinge.

Ich persönlich lege großen Wert auf verschiedene Modi. Eine Sache darf man immer nicht vergessen, auch wenn die LEDs nur wenig Strom fressen verringert sich die Laufzeit der Taschenlampe deutlich, wenn sie die ganze Zeit auf Volldampf läuft.

Für mich sind 5 Stunden mit 400 Lumen immer noch besser als 45 Minuten mit 1000 Lumen.

Allerdings würde ich immer eine 1000 Lumen Taschenlampe auf halber Kraft einer 500 Lumen Lampe auf voller Kraft vorziehen, denn die Lichtausbeute ist einfach besser.

Wichtig ist auch der Verwendungszweck, also die Frage, ob du einen fokussierten Lichtstrahl haben willst der auf eine weite Entfernung einen begrenzten Radius ausleuchten soll, also einen Thrower brauchst, denn dann reichen auch ein paar weniger Lumen.

Brauchst du einen Flooder, weil du eine größere Fläche oder einen ganzen Raum ausleuchten willst, dann sind ein paar mehr Lumen durchaus hilfreich.

Wenn du verschiedene Farbmodi, also z.B. rotes Licht oder einen Strobo haben möchtest, dann achte darauf zu einer taktischen Taschenlampe zu greifen.

Ganz am Ende steht dann noch das subjektive Empfinden eines jeden Einzelnen. Wem es reicht, mit 200 Lumen durch den Wald zu stapfen, der braucht vielleicht auch einfach keine highpowerd Taschenlampe und wer mit 1000 Lumen irgendwas im Keller suchen will, der kann das machen, es gibt kein richtig und kein falsch.

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